ARGUMENTE GEGEN DEN SABBAT WIDERLEGT | Teil 4

"Der Sabbat wurde ans Kreuz geheftet"

Wenn ich ein Verbrechen begehe, bin ich nur solange schuldig, wie das Gesetz besteht. Wenn das Gesetz abgeändert oder entfernt wird, bin ich unschuldig. Mich kann niemand verklagen, denn laut Gesetz habe ich ja nichts falsch gemacht. Jesus kam aber nicht, um das Gesetz zu ändern. Jesus sagt: „Ihr solltet nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten auszulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5, 17)

 

Er nahm meine Schuld auf sich und bewies gerade dadurch, dass das Gesetz noch gültig ist. In Römer steht geschrieben: „Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserem Herrn.“ (Römer 6, 23)

 

Wäre das Gesetz geändert worden, hätte Jesus Christus nicht den Kreuzestod erleiden müssen. Und die Frage ist, von was hat uns Christus erlöst? In Galater finden wir die Antwort: „Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!“ (Galater 3, 13)

 

Jesus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes. Vom Fluch, nicht vom Gesetz selber! In Kolosser steht geschrieben: „Dadurch, dass er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete.“ (Kolosser 2, 14)

 

Die bestehende Schuldschrift wurde ans Kreuz geheftet, nicht das Gesetz. Also die Anklage. Denn ich müsste für meine Sünden sterben. Jesus nahm aber meine Sünden auf sich, damit ich leben kann.

 

In 2. Korinther lesen wir: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.“ (2. Korinther 5, 21)