Die Zehnten-Lüge

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Wie die Feinde des Kreuzes das Evangelium auf den Kopf stellen

Die Kirche des Ewigen Gottes, die Vereinte Kirche Gottes oder örtliche Gemeinden wie Glaube der Liebe bsp. lehren die Lüge vom Zehnten

"Auch werden aus eurer Mitte Männer aufstehen und verdrehte Dinge sprechen, um die Jünger an sich zu reißen." (Apostelgeschichte 20,30)

"Sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verkünden und als gewiss hinstellen." (1 Timotheus 1,7)

Die Irrlehre von der Zahlung des Zehnten, die in evangelischen Freikirchen wie u.a. der Kirche des Ewigen Gottes (KEG) durch Pastor Norbert Link, der Vereinten Kirche Gottes (VKG) durch die Pastoren Paul Kieffer und Martin Fekete oder örtlichen Gemeinden wir Glaube der Liebe! in Salzburg von Michael Stadler und Silvia Stadler gelehrt wird, sind keineswegs inspiriert vom Heiligen Geist, sondern eine dämonische Lehre des Widersachers. Selbstverständlich gilt das auch für alle anderen Kirchen und Gemeinden, die den Zehnten in Form der Kirchensteuer über das Finanzamt eintreiben.

Warum dies so ist, lässt sich leicht verständlich und in wenigen Sätzen erklären und zwar auch ohne jedes Kapitel der Bibel kennen und verstehen zu müssen. Dies soll hier unter der Überschrift Die Zehnten im Neuen Bund als Erstes geschehen.

Anschließend wird anhand von Pastor Norbert Links Broschüre "Die Zahlung des Zehnten - Heute?" untersucht, worauf diese Irrlehre gründet und warum sich Norbert Link's Broschüre so hervorragend eignet, den Geist von dem diese Lehre inspiriert ist, zu demaskieren.

Der neue Mensch

Freier Wille – Eigenwille – יהוה Wille

Kern der christlichen Lehre ist, dass der Mensch sein sündhaftes Wesen erkennt, an Jesus Christus als den ins Fleisch gekommenen Sohn יהוה's und Erlöser vom Fluch des Gesetzes glaubt und die Schritte der Taufe: Reue, Buße & Umkehr vollzieht, um Jesus nachzufolgen.

Mit der Taufe beginnt der Tod des alten, sündhaften Menschen mit seinen weltlichen Begierden und egoistischen Neigungen. Der neue Mensch lebt nicht mehr aus sich selbst heraus. Er verleugnet sein Selbst und missbraucht seinen Freien Willen nicht mehr zum Eigenwillen, so dass der Christus durch ihn leben und יהוה's Willen wirken kann.

Er weiß, dass ihm gar nichts gehört (und auch nie gehört hat), denn Tote haben kein Eigentum. Diese Erkenntnis findet sich auch in alten Volksweisheiten wieder, von denen eine besagt, dass das letzte Hemd keine Taschen hat.

Der neue Mensch lebt voll und ganz in dem Bewusstsein, dass er ohne Gott überhaupt nichts kann und dass ihm in der Folge auch nichts gehört, weil letztlich alles das Eigentum des Schöpfers ist – für den Menschen nur eine Leihgabe mit der er vor der Taufe spielen und Erfahrungen sammeln konnte. Der neue Mensch weiß, dass er nur der Verwalter der Gaben Gottes ist. Als solcher unterteilt der Mensch das ihm anvertraute Geld nicht in 1/10 Geld יהוה's und 9/10 Privateigentum, mit dem er machen kann, was er will, sondern er sucht bei allem, was ihm zur Verfügung steht den Willen יהוה's.

Die Zehnten im Neuen Bund

Wenn nun durch die Taufe und den Glauben an Jesus Christus als Erlöser und einzigen Mittler zwischen יהוה und den Menschen, alle Gläubigen in Christus zu Priestern wurden – von wem und an wen in einer Gemeinde, die nur aus Priestern besteht, wäre denn dieser Zehnte dann zu zahlen, wenn es weder Leviten gibt, die zum Empfang des Zehnten berechtigt sind, noch Landbesitzer in diesem Modell existieren, die zur Zahlung verpflichtet wären?

Es dürfte schon jetzt einleuchten, dass aus der Zehnten-Lehre in Verbindung mit dem Neuen Bund kein Schuh werden kann, denn das eine schließt das andere aus.

Norbert Links Broschüre: Die Zahlung des Zehnten - Heute?

Die Botschaft dieser Broschüre ist schon im Ansatz geistlich verkorkst: Was im Anfang fleischlich beginnt, kann am Ende schwerlich geistliche Früchte tragen. Wer im Fleisch sät, kann auch nur im Fleisch ernten. Und wer am Anfang der Rechnung einen Fehler macht, erhält am Ende trotzdem ein falsches Ergebnis, selbst dann, wenn er anschließend richtig weiter rechnet.

Norbert Link arbeitet in seiner Broschüre Die Zahlung des Zehnten - Heute? in den wesentlichen Punkten mit falschen Behauptungen, Halbwahrheiten oder Andeutungen, die den Leser manipulieren und falsche Schlüsse ziehen lassen.

1. Die Herzenshaltung

Habgier, Stolz & der Mammon

Streng nach dem Motto "das Wichtigste zuerst" offenbart Norbert Link dem Leser der Broschüre: Die Zahlung des Zehnten - Heute? gleich am Anfang wessen Geistes Kind diese Lehre ist und worum es in Wahrheit geht:

Dass es sich bei der Zahlung der Zehnten keineswegs um die Liebe zu יהוה und den Mitmenschen handelt, sondern um die Liebe zum Mammon und um Götzenanbetung.

Schon auf Seite 2 werden Beispiele von Millionären wie Rockefeller und Colgate angeführt, um die Habgier des Gläubigen durch Aussicht auf irdischen Reichtum im Hier und Jetzt mittels eigener Werke zu triggern. Das Ergebnis ab diesem Zeitpunkt ist das Geben mit dem Hintergedanken des eigenen Vorteils. Ganz weit vom Geben eines fröhlichen Herzens und der Liebe zum Nächsten entfernt. Außer vielleicht man ist sich selbst der Nächste.

Norbert Link weist zwar darauf hin, dass durch die Zahlung der Zehnten niemand zwingend zum Millionär werden muss, das aber wahrscheinlich nur der guten Ordnung halber und um sich der Verantwortung zu entledigen, wenn der in Aussicht gestellte, mögliche Reichtum oder zumindest die "erstaunlichen Ergebnisse" dann doch nicht eintreten. Die Andeutung ist zu diesem Zeitpunkt aber bereits gemacht, der Trigger gesetzt. Den Rest erledigt das Hirn des Lesers ganz von alleine. In diesem Zusammenhang sei Lukas 17,1 erwähnt:

"Es werden Verführungen kommen, aber wehe dem, der sie verursacht."

Würde es nicht darum gehen, den Menschen an seinen niederen Trieben zu packen und fleischlich zu verführen, gäbe es überhaupt keinen Grund, diese Beispiele zu nennen. Doch es steht ja nicht ohne Grund da. Auf Seite 4 dann garniert Norbert Link den Habgier-Trigger aus der Welt der Reichen und Schönen noch mit einer völlig ungeeigneten Bibel-Passage – des Alten Testaments versteht sich – damit das Ganze beim Leser auch richtig sitzt. Zumindest bei dem, der es nicht besser weiß und auch nicht prüft, weil er sich auf die Führung durch Norbert Link statt den Heiligen Geist verlässt.

"Jakob musste seinem betrügerischen Onkel Laban für 14 Jahre dienen, unter Täuschung und Leiden, bevor er zu Reichtum gelangte. Wenn er schon früher in seinem Leben begonnen hätte, Gott zu gehorchen, wären einige Dinge für ihn viel besser verlaufen."

Und die Moral von der Geschicht‘?
1. Dass einen der eigene Geiz in das Schlamassel gebracht hat – man an seiner Situation also selbst schuld ist,
2. dass man aus seinem Schlamassel nur herauskommen kann, wenn man schleunigst anfängt, den Zehnten (an die Kirche des Ewigen Gottes) zu zahlen und
3. sogar noch richtig reich werden kann.

Wenn man jetzt noch weiß, dass Jakob die Sache mit seinem Onkel, Rahel & Lea nur deshalb widerfahren ist, weil er zuvor seinen Bruder Esau um den Segen betrogen hat und dies keineswegs die Strafe dafür war oder sonst irgendwie darauf zurückzuführen ist, den Zehnten nicht gezahlt zu haben, dann wird es richtig finster.

Das Beispiel verdeutlicht allenfalls, dass der, der andere betrügt in der Lüge lebt und in der Folge dann von anderen betrogen und gedemütigt wird, weil er für die Wahrheit blind ist. Das könnte möglicherweise auch erklären, warum gerade Norbert Link seine Schwierigkeiten hat, das zu verstehen.

Zu Reichtum ist Jakob auch nicht deswegen gekommen, weil er den Zehnten gezahlt hat, sondern weil er einen Handel mit den gefleckten Schafen mit seinem Onkel Laban gemacht und diesen ausgetrickst hat.

"Wer anderen etwas gibt, tue es ohne HIntergedanken"
(Römer 12,8)

Doch wer solche Beispiele bringt, tut dies eben gerade nicht ohne Hintergedanken. Und wer auf sie hereinfällt, für den gilt das gleiche.

Apostelgeschichte 8,9 lehrt uns, dass sich die wesentlichen Dinge des Lebens nicht mit Geld kaufen lassen. Diese erste Lektion seines geistlichen Lebens durfte schon Simon der Zauberer im Zusammenhang mit der Taufe machen. Die geistlichen Zusammenhänge zu verstehen ist viel wichtiger, als materielle Segnungen zu erlangen.

Wer glaubt, den Zehnten geben zu müssen, um materiell gesegnet zu werden, gleicht dem Sohn in Lukas 15, 11 ff. der nicht verstanden hat, dass ihm der gesamte Besitz des Vaters schon immer zur Verfügung gestanden hat und zeigt nur zu deutlich, dass er den Status seiner Sohnschaft nicht mal im Ansatz begriffen hat.

Es wird zwar nicht offen ausgesprochen und dennoch schwingt stets mit, dass materieller Wohlstand zwangsläufig ein Zeichen von Segen und Geistlichkeit seien und das Fernbleiben desselben auf Unglaube hinweise. Dabei kann יהוה den Menschen durchaus auch Durststrecken erleben lassen, um ihn zu lehren, auch mit Mangel umzugehen.

"Ich sage das nicht, um euch auf meine Not aufmerksam zu machen. Schließlich habe ich gelernt, in jeder Lebenslage zurecht zu kommen. Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und ich kann mit beidem zufrieden sein: Ich kann satt sein und hungern; ich kann Mangel leiden und Überfluss haben." (Philipper 4, 11-12)

Im Normalfall erweist sich יהוה jedoch als treuer Versorger, allerdings nicht, weil er sich durch Zehnten-Zahlungen dazu zwingen lässt, sondern um seines Namens willen.

Für יהוה geht es beim Geld nicht um das Geld an sich, ebenso wenig wie es beim Gesetz um das Halten geht. Vielmehr dient es יהוה dazu, die Herzenshaltung eines Menschen daran abzulesen.

Dazu ein kleines Beispiel, das jeder gut verstehen kann: Eine Frau beklagt sich, dass ihr Mann ihr niemals Blumen mitbringt. Immer wieder hängt deswegen der Haussegen schief. Bringt der Mann dann nach viel Gezeter doch Blumen mit, ist die Frau auch nicht happy, weil sie genau unterscheiden kann, ob er die Blumen nur mitbringt, damit er keinen Stress mehr bekommt oder ob er diese aus einer liebevollen Herzenshaltung zu ihr mitbringt. Wenn ein Mann das nicht versteht, erzählt er anschließend herum, man könne es der Frau nicht recht machen. Erst beschwere sie sich, dass er keine Blumen mitbringt, bringt er dann welche mit, passe es ihr auch wieder nicht. Eine Frau spürt sehr genau, aus welcher Herzenshaltung heraus das geschieht. Der Frau geht es ebenso wenig um die Blumen an sich, wie es יהוה ums Geld geht. Für sie sind die Blumen ein Zeichen der Liebe, sie dienen ihr als Messlatte. Einem frischverliebten Mann muss man sowas nicht sagen, er tut das ganz von sich aus. Er tut es, weil es ihm Freude macht, ihr eine Freude zu machen. Frauen wissen das. Man kann tausend mal sagen „Ich liebe dich“, wer den Worten keine Taten folgen lässt, entlarvt sich als Lügner.

Genauso geht es יהוה. Wenn er merkt, dass jemand ein Gesetz nur hält, weil er ansonsten eine Strafe bekommt, dann hat er keine Liebe für seinen Nächsten.

Zurück zum Geld: יהוה braucht „unser“ Geld nicht, um uns zu erlösen und er will auch keinen Zehnten, der in regelmäßigen Abständen zu einem festen Prozentsatz abgegeben wird, sondern er wünscht sich, dass wir alles, was wir von ihm bekommen in Gemeinschaft mit ihm ausgeben. יהוה schätzt Geld in der Tat so wenig, dass es in der künftigen Welt überhaupt keines geben wird.

"Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. Wenn ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen?" (Lukas 16, 10f)

Und damit ist ganz sicher nicht der Zehnte gemeint.

Niemand kann sich von seinen Verpflichtungen יהוה gegenüber freikaufen, indem er den Zehnten zahlt, weil die Herzenshaltung für ein solches Ansinnen grundlegend falsch ist.

Es geht nicht darum, wer am meisten Geld spendet, sondern darum, sein gesamtes Vermögen in der Gemeinschaft mit יהוה einzusetzen.

Und genau damit beginnt die Broschüre: Im Fleisch. Und dort muss sie zwangsläufig auch enden, denn in der Zehnten-Lehre liegt das Augenmerk darauf, einen auf den irdischen/weltlichen Bereich zugeschnittenen Segen zu materialisieren. Man begehrt die Dinge dieser Welt im Hier und Jetzt. Nichts könnte den Abfall besser symbolisieren, als die Verlagerung des Fokus vom Himmlischen zu den Dingen der Erde und zum Leben im irdischen Wohlstand.

 

2. Raub an יהוה Eigentum

10 : 100

In großen Lettern herrscht Norbert Link den Leser an:
Nicht den Zehnten zu zahlen bedeutete immer schon – und bedeutet auch heute noch –  das von GOTT ZURÜCKZUBEHALTEN, WAS RECHTMÄßIG IHM GEHÖRT.“
Nun hat es ein gewisses Gschmäckle, wenn sich jemand mit erhobenen Zeigefinger als 9-mal kluger Kleriker aufbläst, der meint, dem dummen, sündigen Volk im wahrsten Sinne des Wortes „die Leviten lesen zu können“ und sich dabei in Wahrheit als das offenbart, was er ist: Ein Getäuschter, der nicht in der Lage ist, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, geschweige denn einen Gedanken zu Ende zu denken. Er verzettelt sich in völlig irrelevanten Details darüber wie und wovon denn der Zehnte nun zu zahlen sei und legt Wert darauf, dem Laos (Laien) in korinthenzählerischer Manier einzubläuen, dass dieser auch von Faden und Schuhriemen zu zahlen sei, damit der Glaubensbruder ja nicht auf die Idee kommt, auch nur die winzigste Kleinigkeit zu unterschlagen – statt zu erkennen, dass nicht nur der Zehnte  יהוה gehört, sondern alles, weshalb derjenige der Räuber ist, der sich einbildet, יהוה mit einem Bruchteil abspeisen zu können. Hätte er das begriffen, entfiele auch die anstrengende, kräfteraubende Erbsenzählerei (es wäre endlich Sabbat!) und man müsste als Leser nicht in der Angst leben, Herr Link wolle einem ein Stück vom Kaugummi direkt aus dem Mund klauen ("Sie schulden mir ein Stück von allem!!")

3. An wen ist der Zehnte zu zahlen?

Evangelisation gegen Bezahlung

Es ist betrüblich, dass Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg hauptberuflich mit der Bibel befassen und sich sogar dafür bezahlen lassen, derartig im Dunkeln tappen. Die ihre unausgegorenen „Erkenntnisse“ Suchenden als die Wahrheit verkaufen, sich selbst als „wahre“ und „von יהוה ordinierte Prediger“ bezeichnen und ihre Kirche als „die wahre Kirche יהוה's“. Direkt gelogen ist dies freilich nicht – es sagt ja keiner, welchen יהוה's.

Es ist ein Phänomen, dass immer die Menschen andere führen und maßregeln wollen, die gerade nicht dafür geeignet sind.

Für den, der im Schatten steht, ist es geistlich Nacht. Wer den Christus und den Heiligen Geist nicht in sich hat, kann gar nicht anders als die Schrift materiell auszulegen und mithin nichts Geistliches vermitteln.

Drum wird auch von Norbert Link alles auf den Kopf gestellt, verzerrt und zurechtgebogen, damit es in das geistlich begrenzte Denkschema passt. Es fehlt jegliches Verständnis darüber, was das Opfer Jesu wirklich bedeutet, was sich daraus ergibt und, dass das Jetzige nur ein Schatten des Künftigen ist. Darum warnt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Kolosser sehr deutlich vor den Irrlehren jener, die die Bibel aus dem Schatten heraus verstehen und auslegen (vgl. Kolosser 2,8-23).

Da wird die Herausgerufene (ἐκκλησία ekklēsía) mit öffentlich-rechtlichen Institutionen – Kirchen genannt – verwechselt und jene, welchen Christus das Predigtamt übertragen hat – nämlich den Gliedern seines Leibes – mit dem Klerus gleichgesetzt, den es unter Christus gar nicht mehr gibt. Und so feiert das römische Modell eines über die vorgeblich unmündigen Laien herrschenden Klerus in christlichem Gewand fröhliche Urständ.

Wer geistig im Neuen Bund angekommen ist, dem leuchtet ein, dass der materielle Tempel mit dem Opfertod Jesu überflüssig geworden ist, weil dieser sich als Opfer für uns hingegeben und nun die Rolle des ewigen Hohepriesters innehat. Die Glieder des Leibes sind die getauften Menschen in Christus, deren Körper das Bauwerk, nämlich der Tempel des Heiligen Geistes ist. So beschreibt es auch der Apostel Paulus:

"Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist?" (1. Korinther 6,19)

"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? … Denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr." (1. Korinther 3,16-17)

יהוה wohnt nicht mehr in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Seine Tempel haben Hände.

"Aber der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind." (Apostelgeschichte 7,48).

"Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind." (Apostelgeschichte 17,24)

יהוה möchte nicht in toter Materie wohnen, weil dies nicht seinem Wesen eines lebendigen  יהוה entspricht. Er möchte Wohnung machen in den lebendigen Herzen seines Volkes. Welchen Grund sollte  יהוה haben, in ein lebloses Gebäude zurückzukehren, das er verworfen und verlassen hat und das vor über 2000 Jahren zerstört wurde, wenn bereits ein lebendiger Tempel existiert, der ewig bestehen wird?

Die Zehnten-Lehre macht im Neuen Bund keinen Sinn, weil es keinen Leviten-Dienst mehr gibt, dem diese Zehnten zuzuordnen sind. Im Neuen Bund gibt es keine besondere Priesterschaft mehr, weil in Jesus alle zu Priestern wurden. Es ist damit auch keine menschlich-hierarchische Struktur mehr aufrecht erhaltbar und keine Abgabe an Kirchen und deren Oberhäupter zu rechtfertigen, insbesondere solche, die den Kern der christlichen Lehre nie verstanden haben. Das Vermögen, das auch weiterhin für die Gemeinde eingesetzt werden soll, ist für den Leib Christi und soll direkt an die einzelnen Menschen gehen – nicht eine weltlich-kirchliche Organisation. So war es auch ursprünglich mit dem Vorratshaus in der Stiftshütte gedacht. Auch hier sollten Naturalien abgeliefert werden mit dem Zweck, diese dann an die bedürftigen Menschen zu verteilen.

Das Vorratshaus, das so gerne als Sinnbild missbraucht wird, steht mithin nicht für die Gemeinde im Sinne einer Kirche, die sich dem Staat unterworfen und damit prostituiert hat (wie das jede öffentlich-rechtliche Kirchen-Institution auf Vereins- oder Körperschaftsebene getan hat) sondern für die Menschen, die Glieder des Leibes Christi.

Sobald sich Menschen zu einer Gemeinde zusammenschließen und eine weltliche Institution wie z.B. einen Verein gründen, kann es sich nicht mehr um die Herausgerufene handeln, weil diese aus der Welt herausgerufen und mithin niemand anderem untergeordnet ist als יהוה.

 

Und weil die oben bereits ausgeführte Herzenshaltung der elementare Kern in der Beziehung zum Vater ist, stellt sich die Frage, welche Herzenshaltung in einem Menschen steckt, der sich für das Predigen durch das Einfordern des Zehnten bezahlen lässt. Es ist völlig unzulässig, aus der Verkündigung des Evangeliums einen finanziellen Vorteil zu ziehen. Keiner der Apostel oder Propheten hat das je getan. Der Dienst, der einem übertragen wird, ist immer ein Geschenk יהוה's an die Herausgerufene. Wer ihn tut, verrichtet einen Liebesdienst an  יהוה. Für die Liebe bezahlen lassen sich hingegen nur Huren.

Jesus hat für die Verkündigung des Evangeliums kein Eintrittsgeld verlangt, sondern neben der geistigen Nahrung auch für das körperliche Wohl gesorgt, in dem er Fische und Brot, die er vom Vater erhielt, verteilte. Dies bedeutet im Klartext, dass יהוה dem, der seinen Willen tut, die nötigen Mittel auch zur Verfügung stellt und sogar für die Versorgung derer aufkommt, die sich nach seinem Wort sehnen. Wer dagegen Geld von seinen Brüdern dafür fordert, drückt damit in Wahrheit den Unglauben aus, den er seinen Geschwistern stets überzuhelfen sucht.

Fordern steht überhaupt grundsätzlich nur יהוה zu. Für alle anderen gilt: „Bittet, so wird euch gegeben“ (Matthäus 7,7)

"Als Jesus aber seine Jünger herangerufen hatte, sprach er: Ich bin innerlich bewegt über die Volksmenge, denn schon drei Tage harren sie bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig entlassen, damit sie nicht etwa auf dem Weg verschmachten. Und seine Jünger sagen zu ihm: Woher nehmen wir in der Einöde so viele Brote, um eine so große Volksmenge zu sättigen? Und Jesus spricht zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie aber sagen: Sieben und wenige kleine Fische. Und er gebot den Volksmengen, sich auf die Erde zu lagern. Er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und brach und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen. Und sie aßen alle und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll. Die aber aßen, waren viertausend Männer, ohne Frauen und Kinder." (Matthäus 15,32-37)

Jesus und Paulus haben ihre eigenen natürlichen und geistlichen Ressourcen genutzt, um das Evangelium zu verkünden.

"Oder habe ich gesündigt, als ich mich erniedrigt habe, damit ihr erhöht würdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verkündigt. Andere Gemeinden habe ich beraubt und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können. Und als ich bei euch war und Mangel hatte, fiel ich niemandem zur Last. Denn meinem Mangel halfen die Brüder ab, die aus Mazedonien kamen. So bin ich euch in keiner Weise zur Last gefallen und will es auch weiterhin so halten." (2. Korinther 11,7-9)

Es gibt zulässige Wege, die nötigen Mittel zu erlangen, um das Evangelium zu verkünden: Entweder geht man wie Paulus (Zeltmacher) einer Arbeit nach und erwirtschaftet damit selbst die nötigen Ressourcen oder man entwickelt einen so starken Glauben wie Jesus ihn hatte (die schwierigste Aufgabe) und verlässt sich voll und ganz auf die Versorgung durch den Vater. Weder die Apostel noch ihre Mitarbeiter forderten jemals Unterstützung für sich. Sie erhielten das, was sie zum Leben brauchten durch freiwillige Gaben als Resultat von Liebe und Dankbarkeit. Sämtliche Spenden wurden ausschließlich für die notleidenden Geschwister (Apostelgeschichte 11,29; 24,17) in Jerusalem gesammelt. Also nicht für sich selbst oder für die Gemeinde, der sie aktuell dienten. Und nur dieses freiwillige Geben eines fröhlichen Herzens sieht Gott als wahres (geistliches) Opfer an. (Philipper 4,14-18)

Jeder, der für die Verkündigung des Evangeliums einen festen, monatlichen Betrag fordert, geht den umgekehrten Weg.

4. Abraham

Verschleierte Gesetzlichkeit

Um sich des Verdachts der Gesetzlichkeit zu entheben, bringt Norbert Link Abraham ins Spiel. Er glaubt aus dem Fakt, dass Abraham einen Zehnten noch vor dem Gesetz des Mose gezahlt hat, ableiten zu können, dass es sich bei der Zehnten-Zahlung nicht um Gesetzlichkeit handele. Die Zahlung Abrahams habe schließlich nichts mit den Mosaischen Gesetzen zu tun, sie fand ja schon vorher statt.

Seine Begründung:
"Der Kontext von beiden Passagen, in 1. Mose 14 und Hebräer 7, zeigt, dass Abraham das Entrichten des Zehnten als eine Lebensweise praktizierte. Wir lesen, dass Abraham Gottes Anweisungen hielt. Wir finden die Äußerung Gottes, dass „Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Weisungen und mein Gesetz“ (1. Mose 26,5). Mit anderen Worten: Abraham war GOTT IN ALLEN DINGEN GEHORSAM, und dies beinhaltete die Zehnten-Zahlung gemäß Gottes Anordnungen."

Auch hier fällt auf, wie stark verdreht diese Begründungen sind:

Der Hebräerbrief, den Norbert Link so schwammig (Hebräer 7 ohne Vers) anführt, soll – weil er Teil des Neuen Testaments ist – dem Leser den Eindruck vermitteln, dass es hierbei auch gleichzeitig um den Neuen Bund ginge. Wer es aber genau liest, entdeckt, dass dort in den Stellen Hebräer 7,5-9 erklärt wird, dass es sich dabei um Levi, den Priesterstamm unter dem Gesetz handelt, auf den ja der Herr Jesus eben nicht zurück zu führen ist.

Diesen Zehnten zahlte Abraham auch nicht von seinem eigenen Besitz, sondern von einer Kriegsbeute. Es war also eine einmalige Sache, keinesfalls eine Lebenspraxis. Es gibt rein gar nichts in der Bibel, dem das zu entnehmen wäre. Wirklich. Nichts. Richtig ist, dass Abraham seinen Besitz zu keiner Zeit verzehntet hat und trotzdem zeit seines Lebens ein steinreicher Mann war.

Dies überrascht insofern wenig, als sich der Zehnte allein auf die Erträge des Landes Israel bezog. Israel war Abraham zwar verheißen, doch wohnte er dort als Fremdling in Zelten:
"Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen im Land der Verheißung wie in einem fremden Land und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist." (Hebräer 11,9-10)

Unterschlagen hat Norbert Link dem Leser auch, dass die Aufforderung zur Zehnten-Zahlung ausschließlich in Verbindung mit dem verheißenen Land Israel bestand. Und zwar mit dem Besitz dieses Landes. Das bedeutet, dass Israel außerhalb des Landes an gar keinen Zehnten gebunden war.

Würde es jedoch stimmen, dass es sich bei Abrahams Zehnten-Zahlung um eine Lebenspraxis handelte – was nicht der Fall ist – so wäre es wiederum völlig unerheblich, ob Abraham dies lange vor dem Gesetz des Mose getan hat, denn 10% sind und bleiben ein fester Betrag in regelmäßigen Abständen und damit Gesetzlichkeit, vor allem aber Raub an den restlichen 90%, die  יהוה in Wahrheit auch gehören. Seine Behauptung würde nur das Gegenteil von dem beweisen, was er glaubt, damit beweisen zu können.

10% sind und bleiben kein Kind der Liebe, sondern eine Ausgeburt der Habgier und des Stolzes. Nichts kann darüber hinwegtäuschen.

5. Die Umkehrung des Evangeliums

Die oberflächliche Betrachtung von Maleachi 3,7-11 verführt viele dazu zu glauben, sie könnten יהוה dazu zwingen, sie finanziell zu segnen, indem sie die Zehnten zahlten – schließlich habe יהוה es ja so verheißen und dann müsse er sich auch daran halten.

Genau an diesem Punkt findet eine Umkehrung des Evangeliums statt: Es ist nicht mehr יהוה, der aktiv ist und bestimmt, sondern der Mensch will dies tun und יהוה nach seiner Pfeife tanzen lassen. Der Mensch will bestimmen, was יהוה zu tun hat und degradiert יהוה zum reinen Pflichterfüller. Nicht länger geht es um die Gerechtigkeit יהוה's, sondern um die des Menschen. Nicht der Mensch will mehr hören, was יהוה ihm sagt, sondern יהוה hat zu tun, was der Mensch ihm vorgibt, weil er meint, aufgrund seiner eigenen Vorleistung einen Rechtsanspruch gegen  יהוה erwirkt zu haben. Den einzigen Anspruch, den der Mensch gemäß des Neuen Testaments geltend machen kann, ist jedoch der Tod am Pfahl. Mit der Zehnten-Lehre wird das Leben wieder versucht, in die eigenen Hände zu nehmen und  יהוה vorherzubestimmen. Es findet eine regelrechte Besitzergreifung statt. Gemäß Galater 3,12 zeigt sich hier nichts anderes als pharisäischer Stolz, der zum Ausschluss der scheinheiligen Frommen aus dem Segen und der Gemeinschaft יהוה's führt.

6. Fluch oder Segen

Norbert Link sagt im Zusammenhang mit Fluch und Segen in Bezug auf den Zehnten auch richtige Dinge, zieht dann aber die falschen Schlüsse.

So führt er Maleachi 3, 8-10 an, um zu beweisen, dass ein Nicht-Befolgen des Zehnten-Gesetzes einen Fluch – das Befolgen hingegen den Segen zur Folge hat:

Darf ein Mensch Gott berauben? Ja, ihr beraubt mich! - Ihr aber sagt: Worin haben wir dich beraubt? Im Zehnten und im Hebopfer. Mit dem Fluch seid ihr verflucht, mich aber beraubt ihr weiterhin, ihr, die ganze Nation! Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.“

Gleichzeitig weist er darauf hin, dass,
"obwohl es im Alten Testament aufgezeichnet wurde, sich diese Aussage ebenfalls, wenn nicht sogar noch mehr, auf Gottes neutestamentliche Kirche, sowie auf alle Menschen, und ganz besonders auf diejenigen, die kurz vor Christi Wiederkehr leben, bezieht."


Ja! Herr Link hat Recht!
 Und zwar damit, dass das Gesetz nie „aufgehoben“ wurde. Aber: Es wurde durch Jesus erfüllt und vervollständigt! Und zwar um die restlichen 90%! Man kann also – auf eine gewisse Weise – sagen, dass die 10% noch „gelten“, wenn man weiß, was damit gemeint ist. Was Norbert Link jedoch fehlt, ist die letzte Erkenntnis: Nämlich die, dass diese 10% nur deswegen „gelten“, weil sie in den 100% enthalten sind! Und darum ist es falsch zu sagen, es ginge nur um die 10%. Ganz besonders als einen festen Betrag und in regelmäßigen Abständen und nicht nach dem, was das Leben einem vor den Bug spült und wozu einen ein mitfühlendes Herz veranlasst. Vor allem aber hält der innewohnende Christus das ganze Gesetz  für den Menschen, nicht der Mensch selbst, weil dieser dazu gar nicht in der Lage ist, weil – wie Paulus schon sagte – in seinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Eine solche Anmaßung entspringt allein dem Geist des Hochmuts.

 

Wird der Gedanke zu Ende gedacht, ergibt sich Folgendes:

יהוה spricht im Alten Testament einen Fluch aus über die, die ihn bestehlen, indem sie ihm den Zehnten vorenthalten und verspricht die zu segnen, die seiner Forderung nachkommen.

Gleichzeitig erklärt er, dass der an einem Gesetz schuldig wird, am ganzen Gesetz schuldig wird und der, der ein Gesetz hält, das ganze Gesetz halten muss.

"Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. Denn der gesagt hat (2. Mose 20,13-14): Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht töten. Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes." (Jakobus 2,10-11)

Um welchen Fluch handelt es sich also bei dem Fluch des nicht gezahlten Zehnten? Um keinen anderen als den, an dem man schuldig wird, wenn man nur ein Gesetz des gesamten Paketes bricht.

Es ist außerdem bekannt, dass der alte Mensch aufgrund seiner Fleischlichkeit gar nicht in der Lage ist, das ganze Gesetz zu halten.

Das bedeutet im Klartext, dass es die Segnung durch das Zahlen des Zehnten zwar gibt, man mit dieser aber gleichzeitig den Fluch des ewigen Todes serviert bekommt, weil es die ganze Segnung des ewigen Lebens nur für den gibt, der auch das ganze Gesetz halten kann. Das kann aber niemand. Sobald einer nur dieses eine Gesetz der Zehnten hält, wird er dadurch automatisch am ganzen Gesetz schuldig, eben weil er das ganze Gesetz aus eigener Kraft nicht halten kann. Allein der Versuch ist strafbar!

Das erschließt sich aber nur dem, der sich nicht von der Aussicht auf schnellen, irdischen Erfolg und Reichtum blenden lässt und das Ganze auch zu Ende denkt. Der nicht von Habgier und Stolz getrieben in die Falle tappt, die יהוה extra ausgelegt hat, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Es ist tragisch mitanzusehen, wie Herr Link ein großes Erbe für ein Linsengericht ausschlägt. Auch er scheint nicht bemerkt zu haben, mit welcher Frau er in der Hochzeitsnacht ins Bett gestiegen ist.

Nur jemand, der völlig von der Lüge geblendet ist, schafft es, sich und anderen einzureden, dass etwas Segen bringen kann, was eindeutig unter einem Fluch steht. Bei Norbert Link steht das Evangelium kopf und wackelt lustig mit den Füßen.

..."und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus. Doch an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste umgekommen. Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, dass wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten. So werdet nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht…" (1. Korinther 3-7)

Dazu nur soviel: "Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht." (Matthäus 13,13)

Für den, der Norbert Link, sein Auftreten und seine Predigten kennt, hat dies eine gewisse Würze, wenn man bedenkt, dass einer seiner viel zitierten Lieblingsverse der ist:
"Sünde ist die Übertretung des Gesetzes! Und der Sünde Sold ist der Tod!"

Nicht schlecht – da könnte man nochmal drüber nachdenken…

 

Es ist immer wieder schmerzlich festzustellen, wie viele aus Ägypten auszogen und wie wenige von ihnen tatsächlich im gelobten Land ankamen.

 

 

 

Auf der Kanalinfo-Seite von Michael Stadler's Youtube-Kanal Glaube der Liebe aus Salzburg gibt er in der Beschreibung an, Jesus stünde im Zentrum. Nur ein geistlich zutiefst gespaltenes Wesen ist in der Lage, Jesus in Verbindung mit einer Zehnten-Zahlung zu setzen, die das Oper Jesu völlig negiert. Dies beweist, dass ein Theologie-Studium (weil eigenes Werk) nicht dabei helfen kann, die Wahrheit zu erkennen. In die Wahrheit kann nur der Heilige Geist führen und dieser ist ein Geschenk der Gnade, das יהוה's nur dem zuteil werden lässt, der das Opfer Jesu anerkennt.

Der Name GOTTES ist tatsächlich unübersetzbar, darum wurde hier auf eine Übersetzung verzichtet und dieser im hebräischen Original wiedergegeben: יהוה