Die Tauf-Lüge

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Taufe in den Heiligen Geist oder Initiations-Ritus in die Kirchen Satans?

Es ist interessant wie die Hure und ihre Töchter miteinander um die Gunst ihrer Freier buhlen: Die Mutter bietet die Kindstaufe mit Besprenkeln an, während einige ihrer Töchter den Suchenden vorgaukeln, Abtrünnige der Mutter zu sein und die Erwachsenentaufe mit Untertauchen lehren, so als wäre das nun das Ende aller Weisheit. Dabei deuten sie mit dem Finger auf die Fehler der Mutter, distanzieren sich zum Anschein von deren Lügen, um darüber hinwegzutäuschen, dass sie geistig aus der gleichen Familie stammen, wo Blut nun mal dicker ist als Wasser.

Der psychologische Trick dahinter ist der, dass bei dem, der so gar keine Ahnung hat (99%), der Eindruck entsteht, die anderen hätten welche – schließlich durchschauen diese ja die Lügen der einen und die Scheinlogik streichelt das Ohr so angenehm. Und wie einfach und bequem ist es doch, die Verantwortung an andere abzugeben, um hinterher die Schuld auf Verführer wie z.B: Norbert Link, Paul Kieffer oder Martin Fekete schieben zu können: Man sei ja vom „bösen Herrn Sowieso“ (oder einer anderen Schlange) verführt und getäuscht worden und könne selbst gar nichts dafür. So oder ähnlich klingen dann die Ausreden. Aber diese Ausrede hat schon bei Eva nicht funktioniert und das wird sie auch bei all jenen nicht, die sich einen anderen König und Führer suchen als יהוה und den Heiligen Geist, weil sie sein wollen wie die Nationen.

Was die Getäuschten nicht merken ist, dass 90% von dem Gesagten meist stimmt, also wird davon ausgegangen, dass dies auf die restlichen 10% auch zutrifft. Genau das ist aber nicht der Fall. Dabei ist die Lüge so gut getarnt, dass der Betrachter schon einiges an Heiligem Geist in sich haben muss, um das durchschauen zu können. Letztendlich ersetzt der geistlich Gleichgültige nur die alten Lügen durch neue. Er befindet sich also weiter im Teufelskreis, wähnt sich jedoch als geistlich erleuchtet.

Das Spiel funktioniert nach einem Prinzip, welches als das Hegel’sche Prinzip bekannt ist, wobei die Bezeichnung das ‚satanische Prinzip‘ wohl eher den Kern trifft:

Anton La Vey, Begründer der Church of Satan, hat dies einst treffend auf den Punkt gebracht: „Die Typen, die kommen, um dich zu verarzten, stecken unter der gleichen Decke, wie die, die dich zuvor verprügelt haben.

Nun soll dieses Zitat mitnichten bedeuten, dass Anton La Vey יהוה in irgendeiner Weise erkannt hätte, nur weil er aus Versehen mal etwas Geistreiches von sich gegeben hat. Auch er hat die falschen Schlüsse gezogen. Aber das nur am Rande und damit niemand auf dumme Gedanken kommt, denn darum soll es heute nicht gehen.

Was aber damit gesagt werden soll ist, dass die Wahrheit jenseits der Synthese liegt, zu der jeweils der Scheinkonflikt von These und Antithese führen soll.

Auf obiges Beispiel bezogen, bedeutet das, dass die Huren-Töchter (es gibt keine Huren-Söhne) auf dem vermeintlichen Weg zum Himmel nur einfach eine andere Ausfahrt zurück zur Welt nehmen. Wohin auch sonst? Man kann schlecht erwarten, dass jemand den Weg in den Himmel kennt, der diesen nie durch den Heiligen Geist gezeigt bekommen hat. Mit dem Finger auf der Landkarte (Studium der Theologie z.B. am Ambassdor College) ist eben nicht das gleiche. In allen bekannten Fällen scheint es sogar so, als wäre dies eher hinderlich.

In seiner Broschüre – Die Zahlung des Zehnten – Heute? – stellt sich Norbert Link als mutiger Mann יהוה's dar, der die Wahrheit ohne Furcht lehrt, egal, was sich ihm entgegenstellt. Fast möchte man vor Ehrfurcht erzittern. Was für ein „Teufelskerl“!

Es bedarf in der Tat einiges an Mut, sich vor יהוה durch das Aufrechterhalten der Gesetze und das Verbreiten von Irrlehren (u.a. auch der Thesen zur Zahlung des Zehnten) als ein aus der Gnade gefallener Pharisäer und Schriftgelehrter zu outen und sich gleichzeitig dem selbstgerechten Irrtum hinzugeben, ein tollkühner Kämpfer für die Wahrheit zu sein. Das erinnert ein wenig an einen jungen Mann namens Menderes, der in einer Castingshow im deutschen Fernsehen bei der gesamten Öffentlichkeit den Fremdschäm-Faktor auslöste, weil er auf Biegen und Brechen etwas darstellen wollte, wozu er objektiv schlichtweg nicht das Zeug hatte, weil יהוה ihn nun mal nicht mit den nötigen Gaben ausgestattet hat. Was ihm der Götze, den er anbetet – Dieter Bohlen – auch genauso unverblümt attestierte. Herr Link glaubt dagegen, ein klein wenig „schlauer“ zu sein: Er entzieht sich komplett jeder Kritik, hält es aber ansonsten wie Menderes: Er macht das – wozu ihn יהוה nie berufen hat – einfach trotzdem. Obwohl er das Fundament des Christseins – nämlich das Oper Jesu – nicht mal ansatzweise verstanden hat. Aber was soll’s? Menderes kann ja auch nicht singen. Man muss sich nur lange genug etwas vormachen und „an sich selbst glauben“, so Menderes.

Und so erzählen beratungs-resistente Dienstleister wie Norbert Link, Paul Kieffer und Martin Fekete gegen Bezahlung u.a. munter die Mär von der Wassertaufe (und von den Zehnten), während sie mit dem Finger auf die Mutter-Kirche zeigen und meinen soviel geistlicher zu sein, indem sie ihre Erkenntnis vom Untertauchen des gesamten Körpers als das Ende aller Weisheit propagieren. Dies alles, um ihre Schäfchen letztendlich doch wieder in die gleiche böse Falle tappen und sie aus der Gnade fallen zu lassen, indem sie das Opfer Christi verwerfen und damit ihr eigenes Sünder-Sein negieren.

Die Taufe – eine Metamorphose

Wer sich nicht nur oberflächlich mit dem Wort יהוה's beschäftigt und sich aus Bequemlichkeit mit ein paar schnellen ersten Erkenntnissen (Dritter) zufrieden gibt, wird feststellen, dass es in der Bibel verschiedene Arten von Taufen gibt, die eine Entwicklung vom Materiellen zum Geistlichen durchlaufen und sich daher in ihrem Wesen unterscheiden. Hieran lässt sich schon deutlich eine Vorschattung auf das Künftige ablesen:
So wie die Taufe selbst einer Entwicklung vom Materiellen zum Geistlichen unterliegt, so ist dies auch beim Menschen der Fall. Auch die geistliche Entwicklung des Menschen hat einen Anfang und ein Ende. Sie beginnt mit der Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit, mit Reue, Buße und Umkehr und durchläuft mit der Hilfe des innenwohnenden Christus unter der Leitung des Heiligen Geistes einen Prozess, der mit dem materiellen Tod endet, wobei der Mensch nach und nach ein fortwährendes Loslassen seiner fleischlichen Neigungen und Begierden erfährt. Und zwar in genau dem Maß und in der Geschwindigkeit wie der Mensch seinen Freien Willen gebraucht und dies zulässt.

Norbert Link von der Kirche des Ewigen Gottes  (KEG, aufpostenstehen.de) ist der Meinung, dass die Wassertaufe heilsnotwendig ist und daher durchgeführt werden muss, damit der Täufling durch das Handauflegen des Pastors den Heiligen Geist erhält. Selbstverständlich sind dazu nur von יהוה höchstpersönlich ordinierte Prediger befugt, so glaubt und lehrt er, zusammen mit seinen Kollegen von der Vereinten Kirche Gottes (VKG) / gutenachrichten.org: Paul Kieffer & Martin Fekete. Aber handeln diese Herren wirklich im Willen יהוה's oder lässt יהוה ihr Handeln nur zu? Geht es bei der von ihnen durchgeführten Wassertaufe wirklich um die Eingliederung in den Leib Christi oder in Wahrheit doch nur um den üblichen Initiations-Ritus in eine weitere Kirche Satans, in der es allein ums Geld geht und darum, dieses den Unwissenden mittels einer Lüge über die Taufe und die Zahlung des Zehnten aus der Tasche zu ziehen, um sich den eigenen Vorteil einer sicheren Geldeinnahmequelle zu verschaffen?

Die genauere Betrachtung der verschiedenen Taufen zeigt, dass die „Taufen“ im Alten Testament ein völlig anderes Wesen haben (müssen) als die Taufen im Neuen Testament. Und es kristallisiert sich klar heraus, dass die Herren Norbert Link, Paul Kieffer und Martin Fekete genauso dem Herrn der Welt dienen, wie jene, auf die sie zum Schein mit dem Finger deuten.

1. Die Taufen im Alten Testament

Schon in Hebräer 9,10 und 10,1 ist die Rede von sogenannten „Taufen“: baptizo = Untertauchen/Waschungen (Plural!) – auch wenn diese im Alten Testament nicht offiziell als solche bezeichnet werden. Sie sind zu diesem Zeitpunkt nur an ihrem Wesen erkennbar. Diese sogenannten "Taufen" sind – wie auch das Gesetz – vorübergehend und als ein Schatten des Künftigen zu verstehen. Die wesentlichen Merkmale einer Taufe sind hier schon klar zu erkennen:

So ist in 2. Mose zu lesen, dass יהוה Mose befohlen hat, die Priester vor ihrem offiziellen Amtsantritt selbst zu waschen. Diese waren somit erst nach dieser rituellen Handlung in der Lage, sich vor jedem Dienst selbst zu waschen."

"Und du sollst Aaron und seine Söhne vor den Eingang der Stiftshütte treten lassen und sie mit Wasser waschen" (2. Mose 40,12)

In 2. Mose 30,17-21 und 40,29-34 ist von einem Waschbecken die Rede, das sich zwischen der Stiftshütte und dem Altar befand und in welchem die Priester vor Antritt ihres Dienstes Hände und Füße eintauchen und sich waschen mussten. Diese Zeremonie war so bedeutsam, dass ein Nicht-Beachten mit dem Tode bestraft wurde (2. Mose 30,20). Dies ist schon ein erster Hinweis darauf, dass das Rein-Sein durch vorherige Reinigung schon immer eine Pflicht-Voraussetzung für das Eintreten in die Gegenwart יהוה's war und ist. Natürlich handelt es sich hier nur um eine äußerliche Reinigung, aber genau diese dient hier als Schatten einer künftigen inneren Reinigung, zu der der Mensch im weiteren geführt werden soll. Es ergibt sich schon daraus, dass die Waschungen der Priester nur eine vorübergehende Handlung darstellen sollten und konnten.

Eine weitere Taufe im Alten Testament ist die Führung Israels durch das Rote Meer im Schutz der Wolke. Das Wort Taufe ist in diesem Zusammenhang zwar auch hier wieder nicht zu finden – dies wird jedoch etwas später durch den Apostel Paulus wieder aufgegriffen:

„Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden.“ (1. Korinther 10,1-2)

Damit wird das Geschehnis eindeutig als Taufe identifiziert. Worum es hier (wie bei allen Taufen) geht, ist sowohl die Trennung von der Welt (fleischliche Begierden/egoistische Neigungen) durch die Führung des Heiligen Geistes, als auch gleichzeitig die Vereinigung mit Mose, dem Gesandten יהוה's.

 

2. Die Wassertaufe des Johannes

יהוה selbst hat Johannes mit der Wassertaufe beauftragt. Johannes Aufgabe war es, Jesus dem Volk Israel zu offenbaren und anzukündigen als den, der künftig (= Vorschattung) die Sünden der Welt auf sich nehmen wird. In diesem Zuge wurde auch eindeutig darauf hingewiesen, dass Jesus eben nicht mehr mit Wasser, sondern ausschließlich mit Heiligem Geist und Feuer taufen wird, was insofern logisch ist und gar nicht anders sein kann, als es bei Jesus nie um äußerliche Rituale (Werke), sondern stets um die geistliche Veränderung des inwendigen Menschen geht.

„Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt! Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir ist, denn er war eher als ich. Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar werde, deswegen bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen. Und Johannes bezeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabfahren, und er blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft. Und ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.“ (Johannes 1,29-33)

Johannes war sich dessen bewusst, dass Israel das Königreich יהוה's verheißen war:
„In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht: Tut Buße! Denn das Königreich der Himmel ist nahe gekommen.“, „Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan; und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.“ (Matthäus 3,1-2; 3,5-6)

Die Wassertaufe diente gemäß Matthäus 3,11 der Umsinnung (Buße): „Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße.“

Auch hier geht es – wie unter Punkt 1 (Die Taufen im Alten Testament) – noch immer um eine äußerliche, rituelle Handlung für יהוה, die nun aber zusätzlich den inneren Vorgang der Umsinnung beinhaltet, bei der die Sünden öffentlich bekannt wurden. Hier lässt sich also bereits eine erste Veränderung der Taufe erkennen.

Bei der Taufe des Johannes sollte also durch die äußere Handlung des Täuflings anderen Menschen die innere Buße und Abkehr von der Sünde demonstriert werden. Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck für den Beginn der Königreiches יהוה's im Himmel von der Erde aus bereit zu sein.

Es ist hier zum einen die Rede vom „Königreich יהוה's“ und zum anderen vom „Königreich der Himmel“.

Bei „Königreich יהוה's“ geht es um die eine Unterordnung des Menschen unter יהוה. Beim „Königreich der Himmel“ um die Unterordnung der Nationen unter das Volk Israel“.

Man kann also sagen, dass der Mensch sich bei der Taufe des Johannes öffentlich von der Sünde abkehrt (trennt) und sich gleichzeitig mit dem Volk Israel vereinigt, das in Erwartung des Königreichs יהוה's war.

Richtig ist – wie es auch Norbert Link erkennt und lehrt – dass es sich beim Taufen keineswegs nur um ein paar vornehme Spritzerchen am Kopf handelt, sondern immer um ein Untertauchen des gesamten Körpers. Zur Wassertaufe gehört auch das öffentliche Bekennen der Sünden, weil nur dadurch geprüft werden kann, ob der Mensch seine Sünden auch wirklich erkennt und bereut.

Interessant ist die Symbolik des Flusses Jordan, der ins Tote Meer mündet, da durch das Untertauchen in den Strom des Todes die Sünden abgewaschen wurden, um anschließend in den Tod gegeben zu werden und alsdann nicht mehr existierten.

Johannes verweigerte jedoch jenen die Taufe, die glaubten, sie würden durch das bloße Absolvieren eines simplen Rituals gerecht, hätten aber nichts zu beichten und hofften so dem Gericht יהוה's auf billige Weise entkommen zu können.

"Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Otterngezücht, wer hat euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken.“ (Lukas 3,7-8)

Gemeinden, die die Wassertaufe rechtfertigen wollen, verwenden dazu gerne Markus 16,16:
„Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.“

Allerdings lässt sich auch hier klar erkennen, dass die Taufe allein keineswegs ausreicht, sondern das wesentliche Element der Glaube an Jesus Christus als den ins Fleisch gekommenen Sohn יהוה's und Erlöser vom Fluch des Gesetzes und somit sein Opfer auf Gogatha ist, welches Norbert Link, Paul Kieffer und Martin Fekete jedoch verwerfen. Die Taufe ist also die Folge des Glaubens und der Sündenbekenntnis, allein nützt sie nichts und stellt damit lediglich das äußere Zeichen für die erfolgte innere Reinigung dar.

 

3. Die Reformation der Taufe durch Jesus Christus

Die am wenigsten verstandene Handlung in diesem Zusammenhang ist die Taufe von Jesus, der sich – da frei von Sünde – von Johannes taufen ließ, obwohl dieser ansonsten ausschließlich Sünder taufte. Kaum einer erkennt und lehrt daher die geistliche Bedeutung dieser Handlung. Die meisten glauben, dass Jesus das tat, um als gutes Beispiel voranzugehen, da es Aufgabe des Gläubigen ist, Jesus nachzufolgen. Auch Johannes wunderte sich zunächst und fragte deshalb konkret bei Jesus nach. Dieser antwortete ihm:

„Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt so sein! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da lässt er ihn.“ (Matthäus 3,15)

Aus den Prophezeiungen ist außerdem bekannt, dass sich Jesus die Sünden der Welt aufladen wird.

„Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.“ (Jesaja 53,6)

Johannes erinnert sich daran:
„Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Johannes 1,29 )

So ist die Taufe Jesu also deswegen gerecht, weil er die Sünden der Welt für alle Gläubigen trägt. Dies war mithin eine Vorschattung seiner künftigen Taufe auf Golgatha, bei der er zur Sünde der Welt gemacht wurde.

Es ist nirgendwo in der Bibel zu finden, dass Jesus selbst zu Lebzeiten in irgendeiner Art und Weise taufte. Allerdings wies Johannes in Matthäus 3,11 darauf hin, wie Jesus in der Zukunft taufen wird: Nämlich mit Heiligem Geist und Feuer. Eben nicht mit Wasser. Dieser Bibelvers kündigt die bevorstehende Reformation in der Taufe an: Weg vom Schatten der Wassertaufe hin zum Künftigen – der Geist-Taufe:

„Da dachte ich an das Wort des Herrn, als er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden.“ (Apostelgeschichte 11,16)

„Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ (Matthäus 3,11).

3. Die Feuertaufe Jesu

Feuer steht in der Bibel symbolisch für Gericht und Erprobung (vgl. Matthäus 3,12). Gemäß Altem Testament (vgl. Jesaja 61,1–2, Maleachi 4,1–3) hat das Kommen des Christos immer 2 Folgen: Die Gottesfürchtigen sollen gesegnet und verherrlicht werden, die Gottlosen und Hochmütigen werden gerichtet (verbrannt).

Das Feuer steht für das Verbrennen der Spreu und damit für die Trennung von Spreu und Weizen. Mit Feuer werden Pharisäer und Sadduzäer getauft, weil sie die Taufe als bloßes Ritual missbrauchen wollen ohne die entscheidenden inneren Schritte der Reue, Buße und Abkehr als geistliches Opfer vollziehen zu wollen.

Die Ausschüttung des Heiligen Geistes war die Folge (Frucht) des ersten Kommens Jesu und die Kraft der Segnungen יהוה's im Königreich der Himmel, mit dem Ziel, seine heilige Versammlung (Ekklesia  = die Herausgerufene) von den Juden abzusondern (Trennung). (Vgl. Apostelgeschichte 2,40-47). Das Feuer des Gerichts als Folge seines zweiten Kommens wird ausgeschüttet über die Ungerechten, die sein Opfer nicht angenommen haben (Vgl. 2. Thessalonicher 1,8).

So wie es leider auch Norbert Link, Paul Kieffer & Martin Fekete lehren und damit ihre Schäfchen direkt zur Schlachtbank führen.

 

4. Taufe bei den Aposteln

In der Apostelgeschichte weist Jesus die Apostel darauf hin, dass die Taufe im Heiligen Geist die Wassertaufe des Johannes in der Zukunft ersetzen wird:

„…denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“ (Apostelgeschichte 1,5)

Die Taufe des Johannes war nur eine Station im Heilsplan יהוה's

Dem Neuen Testament ist zu entnehmen, dass die sogenannte „trinitarische“ Taufformel „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ so nie durchgeführt wurde, sondern immer „auf den Namen Jesus Christus“ getauft wurde, wenn es um Israeliten oder „Herr Jesus“, wenn es um Samariter ging. Die Form „Christus Jesus“ wurde hingegen nie verwendet. Diese war ausschließlich der künftigen Verkündigung des Königreichs vorbehalten. So tauften jedenfalls die Apostel, die selbst nie getauft wurden.

„Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“ (Apostelgeschichte 2,38)

„Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus.“ (Apostelgeschichte 8,16)

Folgende Schritte werden nun vollzogen:

1. Buße
2. Taufe
3. das Geschenk des Heiligen Geistes, welches nun zusätzlich zu den Elementen der Wassertaufe des Johannes hinzukam.

Im Gegesatz zur Taufe des Johannes, bei der das Bekenntnis der Sünden unerlässlich für die Vergebung der Sünden war, dient die Taufe der Apostel auf den Namen Jesu Christi hingegen zur Vergebung der Sünden. Damit gibt es eine neue Wende innerhalb der Taufe mit den folgenden Schritten:

1. Taufe im Wasser
2. Taufe im Heiligen Geist

"Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen." (Apostelgeschichte 2,41)

"Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen" (Apostelgeschichte 8,12)

Wesentlich ist, dass der Glaube zuerst da sein muss und erst darauf die Taufe erfolgt:

"Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir." (Apostelgeschichte 10,47)

Eine weitere Wende tritt ein, als plötzlich auch Nicht-Israeliten den Heiligen Geist empfingen:

"Als ich aber anfing zu reden, fiel der Heilige Geist auf sie ebenso wie am Anfang auf uns. Da dachte ich an das Wort des Herrn, als er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir zum Glauben gekommen sind an den Herrn Jesus Christus: Wer war ich, dass ich Gott wehren könnte? Als sie das hörten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt! Die aber zerstreut waren wegen der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhob, gingen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und verkündigten das Wort niemandem als allein den Juden. Es waren aber einige unter ihnen, Männer aus Zypern und Kyrene, die kamen nach Antiochia und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesus." (Apostelgeschichte 11,15-20)

Von einer zusätzlichen Wassertaufe ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr die Rede. Sie wurde ersetzt.

Paulus erklärt, dass Johannes zwar auf den Namen des Herrn Jesu taufte, nun aber der Glaube an ihn (und sein Opfer) im Vordergrund steht. Die Geisttaufe kommt ohne die Wassertaufe aus:

"Die aber zerstreut waren wegen der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhob, gingen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und verkündigten das Wort niemandem als allein den Juden. Es waren aber einige unter ihnen, Männer aus Zypern und Kyrene, die kamen nach Antiochia und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesus. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie und sie redeten in Zungen und weissagten." (Apostelgeschichte 19,4-6)

5. Die Taufen des Apostels Paulus

Paulus hat wohl genau das voraus geahnt, was heute gängige Praxis ist: Dass die Taufe nicht der Eintritt in die Gemeinde יהוה's ist, sondern als Initiationsritus für den Eintritt in eine der Kirchen Satans missbraucht wird. Wo die Wölfe im Schafspelz die Schäfchen hinter sich selbst (ihrem Namen) herziehen und sich damit an die Stelle יהוה's setzen. Es ist heute üblich, dass sich die Kirchen eigene Namen geben und die Pastoren sich einbilden, dass es sich um ihre Kirche handele, in der sie das sagen hätten und damit den Leib des Herren spalten. Wobei die Spaltung immer eine Spaltung vom Haupt Jesus Christus ist und nicht etwa von der katholischen Kirche zu bsp. einer evangelischen.

"Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Wurde denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? Ich danke Gott, dass ich niemanden unter euch getauft habe außer Krispus und Gaius, damit nicht jemand sagen kann, ihr wäret auf meinen Namen getauft. Ich habe aber auch Stephanas und sein Haus getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich noch jemanden getauft habe. Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen – nicht mit weiser Rede, auf dass nicht das Kreuz Christi zunichtewerde." (1. Korinther 13-17)

Paulus erklärte stets, dass taufen nicht sein Auftrag sei und dass er יהוה dankbar war, dass er es nur ein paar wenige Male tun musste. Paulus forderte niemanden auf, sich taufen zu lassen, da auch die anderen Apostel nicht getauft waren. Eine Tauf-Lehre gibt es bei Paulus nicht. Nach dem Evangelium des Paulus muss der Mensch nun keine Vorbedingungen mehr erfüllen, der Glaube an den Herrn als Sohn Gottes und Erlöser vom Fluch des Gesetzes und an sein Opfer sind völlig ausreichend. Der Glaube kann daher schon aus dem Lesen und Annehmen des Wortes יהוה's  erfolgen, sofern dieser von יהוה dazu berufen ist (Epheser 1,13 und Römer 8,30). Äußerlichkeiten wie Gesetze, Rituale oder Sakramente haben nun ausgedient.

Es heißt in Römer nun nicht mehr "auf den Namen Jesus Christus", sondern man spricht von der "Taufe in Jesus Christus"

"Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln." (Römer 6,3-4)

Wesentlich ist, dass nur der Heilige Geist einen Menschen in den Tod Jesu Christi taufen kann. Ein anderer Mensch ist dazu überhaupt nicht in der Lage. Dies kann in jedem einzelnen Menschen nur durch eine innere Wandlung unter Führung des Heiligen Geist geschehen, wenn יהוה ihn dazu berufen hat.

Es leuchtet also ein, dass es bei jeder Taufe zu der andere Menschen (speziell Kleriker wie Pastoren) nötig sind, immer um das Schaffen von Abhängigkeiten von einem anderen als יהוה geht und dass dies stets mit fleischlichen Hintergedanken verbunden ist. Und da der Mensch immer nur einem Herrn dienen kann, ist jeder, der solches lehrt – so hart es klingen mag – zwangsläufig ein Diener Satans.

Wer nun glaubt, es wäre ja nicht so schlimm, sich zusätzlich noch mit Wasser taufen zu lassen: DOCH! Es ist sehr schlimm! Denn wer solches tut, lehnt ab, was in Kolosser geschrieben steht:
"In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, durch Ablegen des sterblichen Leibes, in der Beschneidung durch Christus. Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten." (Kolosser 2,11-12)

Wer sich zusätzlich zu einer geistlichen Taufe noch einmal mit Wasser taufen lässt – nämlich in etwas Irdisches, Materielles, Stoffliches – der lehnt das Opfer Jesu ab, sein Mitgekreuzigt-Sein, seinen Tod, seine Auferstehung und die Gnade des Ewigen Lebens. Er begibt sich Freien Willens wieder unter das Gesetz und damit in den Ewigen Tod. Oops. So kurz vor dem Ziel wieder die Ausfahrt genommen. Schade.

Wem solches widerfahren ist, bekenne seine Sünde im Gebet vor יהוה und löse sich von jedem Bund, der nicht durch den Heiligen Geist geschlossen wurde.

Satan möchte so viele in den Abgrund reißen, wie es nur geht. Und wie man sieht...ist er sehr erfolgreich.

Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele Lügen
Es gibt nur eine Herausgerufene, aber viele Kirchen