Kritik unter Christen – Gemeindezucht

Darf ein Christ einen anderen Christen ermahnen und wenn ja wie?

„Durchforsche mich, oh Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle!
Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!“ (Psalm 139,29)

Dass jeder Christ dazu angehalten ist, sich selbst ständig zu prüfen und um Hilfe und Unterweisung zum Zwecke der Erkenntnis und Umkehr zu beten, ergibt sich aus obigem Psalm.

Auch im Sinne der Feindesliebe ist jeder Christ, der einen anderen beim Beschreiten eines falsches Weges sieht, verpflichtet ist, diesen darauf hinzuweisen, damit er und damit auch Satan sich nicht (noch tiefer) verschulden.

Bei Ermahnung im Sinne der Gemeindezucht handelt es sich mithin um einen Akt der Liebe.

Die Regeln GOTTES und des davon abgeleiteten weltlichen Strafrechts, sind dabei:

1. Keine Üble Nachrede oder Verleumdung

2. Es muss immer um eine Auseinandersetzung in der Sache gehen und nicht um die Herabwürdigung der Person, denn die kann sich bekanntlich niemand erlauben.

Nun zeigt sich immer wieder der Irrtum, dass

Auf den Artikel "Die Zehnten-Lüge" kommentierte ein Mitglied der Vereinten Kirche GOTTES wie folgt:

"Hi, ich habe den Link geöffnet und gesehen dass im Text einzelne Prediger/Pastoren aus verschieden Gemeinden angeprangert werden. Dann hab ich nicht mehr weiter geschaut. Es ist ok, wenn man ne andere unterschiedliche Meinung zu einem Bibel Thema hat und das zu erklären versucht. aber herzugehen und mit dem Zeigefinger auf bestimmte Gruppen zu zeigen find ich abstoßend. Ich wünsche euch, dass ihr noch andere Wege findet um eure Lehrmeinungen zu verkündigen. VG"