ARGUMENTE GEGEN DEN SABBAT WIDERLEGT | TEIL 1

"Die zehn Gebote existieren erst seit der Gesetzgebung am Berg Sinai"

Allerdings lesen wir in 1. Mose 2, 3: Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte."

 

Das heißt, dass Gott persönlich den Sabbat erschaffen hat und auch der erste war, den ihn heiligte. Wir lesen in Römer 4, 15: „Wo aber kein Gesetz ist, das ist auch keine Übertretung.“

 

Römer 5, 13 sagt: „...wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht angerechnet.“

 

Ohne Gesetz würde es demnach keine Sünde geben. Über Kain lesen wir in 1. Mose 4, 13: „Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn dass sie mir vergeben werden möge.“


Aber woher wusste Kain dann, dass er gesündigt hatte? Wenn es tatsächlich kein Gesetz gab, dann wäre er unschuldig.
Schauen wir, was Gott über Abraham sagte: „…darum, dass Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und hat gehalten meine Rechte, meine Gebote, meine Weise und mein Gesetz.“

 

Als Josef in Ägypten von der Frau des Pontifas verführt wurde, sagte er in Mose 39,9: "Wie sollte ich denn ein solche großes Übel tun und wider Gott sündigen?“

Woher wusste die Männer nun was Sünde ist? Es heißt doch in Römer 3, 20:
„…denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“


Hatten die Menschen Gottes Gesetz? Sie mussten wissen, was gut und schlecht ist. Wenn es das Gesetz nicht geben würde, wüssten Sie nicht, was Sünde ist. Als das Volk Israel aus Ägypten ausgezogen ist, sprach er folgende Worte:
„Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln täglich, was es des Tages bedarf, dass ich’s versuche, ob’s in meinen Gesetzen wandle oder nicht.


Dieses Ereignis fand vor der Gesetzgebung am Sinai statt. Wir lesen weiter in 2. Mose 16, 26.27
„Sechs Tage sollt ihr sammeln, aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein. Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, zu sammeln und fanden nichts.“


So wie Abraham und Josef, so wusste auch das Volk Israel von Gottes Gesetzen. Wenn sie es nicht wüssten, dann könnten sie auch nicht sündigen. Denn wie wir schon gelesen haben in Römer 5, 6, dass es ohne Gesetz keine Sünde gibt. Außerdem beginnt das Vierte Gebot mit den Worten: 
"Gedenke des Sabbattages…

Was heißt gedenken? Gedenken ist ein Synonym von: sich erinnern, sich entsinnen, wieder einfallen usw. Also muss das, woran man sich erinnert, schon vorher da gewesen sein.

Das Volk Israel wurde in Ägypten zu Sklaven gemacht. Die Ägypter zwangen die Kinder Israel unbarmherzig zum Dienst. Während der Knechtschaft konnten die Israeliten darum nicht den Sabbat feiern. Deshalb erinnerte Gott die Israeliten an das, was in der Knechtschaft verloren gegangen war. Es gibt genügend Hinweise in der Bibel, dass die Menschen schon vor der Gesetzgebung am Berg Sinai von Gottes Gesetz wussten. Somit kannten die Menschen auch den Sabbat, der ein Teil des Gesetzes Gottes ist.