ARGUMENTE GEGEN DEN SABBAT WIDERLEGT | TEIL 2


"Der gilt Sabbat nur für Juden"

 

Hier stellen folgende Fragen:

  • Seit wann existiert der Sabbat?
  • Wie lange sollte der Sabbat existieren?
  • Sollten nur Juden durch den Sabbat gesegnet werden?
  • Macht Gott unterschiedliche Gesetze für unterschiedliche Menschen?


Lesen wir dazu 2. Mose 20,11:
„Denn in sechs Tagen hat der HERRN Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist und ruhe am siebenten Tage.“

 

Adam und Eva wurden erschaffen und am Abend begann schon der erste Sabbat, den sie mit Gott feierten. Gott legte seinen Segen auf den siebenten Tag. Sollte da nicht jemand da sein, um den Segen zu empfangen?

 

Der Sabbat existiert seit der Schöpfung. Gott sagte in Jesaja 66, 22.23: „Denn gleichwie der neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der HERR, also soll auch euer Same und Name stehen. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem anderen und einen Sabbat nach dem anderen kommen, anzubeten vor mir, spricht der HERR.“

 

Gott sagt, dass die Menschen einen Sabbat nach dem anderen vor Gott treten und ihn anbeten werden.

 

Wir halten fest:

  • Der Sabbat wurde bei der Schöpfung eingeführt
  • Der Sabbat wird auf der neuen Erde gefeiert werden


Hier stellt sich die Frage: Was ist in der Zeit dazwischen? 
Fest steht: Die Juden haben den Sabbat gehalten. Nehmen wir an, dass der Sabbat nur als Zeichen zwischen den Juden und Gott dienen soll. Warum wurde er dann bei der Schöpfung eingeführt und warum wird der Sabbat dann auf der neuen Erde geführt werden?  Das würde bedeuten, dass Gott bei der Erschaffung der Erde den Sabbat eingeführt hat, der die ganze Menschheit bis hin zu Moses Zeiten nichts angehen würde. Gott schafft also eine Regel, die nur von einer bestimmten Menschengruppe für eine bestimmte Zeit lang befolgt werden soll. Macht das Sinn? Wäre Gott gerecht, wenn ein Mensch – hier ein Jude – ein Gebot halten muss und ein anderer nicht?

 

Was sagt Gott über den Sabbat?
Der Sabbat ist um des Menschen Willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats Willen“ (Markus 2, 27).


Jesaja schreibt dazu folgendes: „Und die Fremden, die sich zum HERRN getan haben, dass sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf dass sie seine Knechte seien, ein jeglicher, der den Sabbat hält, dass er ihn nicht entweihe und meinen Bund festhält, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause…“

 

 Hier wird deutlich, dass nicht nur die Juden, sondern auch die Fremden, die GOTT dienen wollen, den Sabbat halten sollen.

 

Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat »Lust« nennst und den heiligen Tag des HERRN »Geehrt«; wenn du ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge machst und nicht deine Geschäfte treibst und kein leeres Geschwätz redest, dann wirst du deine Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund hat's geredet. (Jesaja 58, 13:14)

 

Diejenigen, die den Sabbat halten, sollen nicht nur besonders gesegnet werden – Gott verheißt, sie auf einen besonders heiligen Berg zu führen, sie in seinem Bethause zu erfreuen und möchte sie über die Höhen der Erde schweben lassen und spricht Ihnen das Erbe Jakobs zu. 

 

Doch nicht nur Jesaja sagt, dass der Sabbat nicht nur für Juden gilt: Mose sagt:  Einerlei Gesetz sei dem Einheimischen und dem Fremdling, der unter euch wohnt.“ (2. Mose 13, 49)

 

Der Sabbat ist etwas, durch den die Menschen gesegnet werden sollen. Es sollte ein besondere Tag sein, an dem man sich besonders Zeit für Gott, die Familie und sich selber nehmen soll. Wäre es gerecht, wenn diese Segnungen nur Juden erhalten sollen?

 

Denn ist kein Ansehen der Person vor Gott“, schreibt Paulus (Römer 2, 11)

 

"Da nicht ist Grieche, Jude, Beschnittener, Unbeschittnener, Ungrieche, Scyhte, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus." (Kolosser 3, 11)

 

Vor Gott sind alle Menschen gleich. Es spielt also keine Rolle, ob ich Jude oder nicht Jude bin.

 

In Hesekiel lesen wir: „Und heiligt meine Sabbate, denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch, dass ihr erkennet, dass ich, der HERR, euer Gott bin!“ (Hesekiel 20, 20).

 

Die Sabbatheiligung ist also ein Zeichen zwischen Gottes Volk und Gott. Es ist ein und derselbe Gott im alten und im Neuen Testament. „Denn ich bin der HERR und wandle mich nicht.“ (Maleachi 3,6)

 

Gott ändert sich nicht, deshalb können sich auch seine Gebote nicht verändern. Außerdem sind die Gebote Gottes in Du-Form geschrieben. Dadurch wird jeder Mensch angesprochen. König Salomo schreibt dazu: „Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das soll JEDER Mensch!“ (Prediger 12, 13).

 

Demnach soll also jeder Mensch und nicht nur jeder Jude die Gebote halten.