ARGUMENTE GEGEN DEN SABBAT WIDERLEGT | TEIL 7

"Wir stehen nicht unter dem Gesetz"

In Römer 6 Vers 14 steht, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz stehen: „Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.“ (Römer 6, 14)

 

Was bedeutet es, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz stehen? Heißt es, dass wir vom Gesetz befreit sind? In den darauf folgenden Versen lesen wir folgendes: „Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisset ihr nicht: wem ihr euch als Knechte hingebet, ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ (Römer 6, 15-16)

 

Dass wir nicht unter dem Gesetz stehen, kann nicht bedeuten, dass die 10 Gebote abgeschafft sind. Denn die 10 Gebote definieren die Sünde. Ohne Gesetz gibt es keine Sünde. Paulus warnt und sagt, dass wir nicht sündigen sollen. Wir stehen nicht unter der Strafe des Gesetzes, dennoch sollen wir das Gesetz befolgen. Aus Liebe und aus Glauben zu Jesus und dem Vater. Wir könnte ich sonst Gott gegenüber gehorsam sein?

 

In diesem Zusammenhang wird oft ein weiterer Vers als Argument gegen den Sabbat verwendet. Galater 4, 9: „Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von Neuem an dienen wollt?“

 

Manche sagen, dass mit den Satzungen die 10 Gebote inklusive Sabbat abgeschafft worden sind. Was sind das aber für Satzungen? Der nächste Vers aber gibt uns schon die Erklärung dafür: „Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre.“ (Galater 4, 10)

 

In den 10 Geboten werden keine Tage, Monate, Feste und Jahre genannt. Im mosaischen Gesetz jedoch ist die Rede von Tagen, Monate, Festen & Jahren. Somit kann es sich bei dieser Aussage nur um das mosaische Gesetz handeln. Und damit sind nicht die 10 Gebote Gottes gemeint.

 

Paulus erklärt an anderer Stelle in Römer 3, 31: „Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“

 

Jesus selbst sagte folgende Worte: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen HERR, HERR“ ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21)

 

Und der Apostel Johannes schreibt im 1. Johannes-Brief 2, 1-5: „Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget“ Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unser Sünden, aber nicht nur die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer da sagt: ich habe ihn erkannt und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe zu Gott vollkommen geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.“